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Nancy kam aus Lanzarote

Aktuelles von 2014 - 2016 > Schöne und wahre Geschichten

Liebe Frau Albrecht,
wir haben die Nancy ja vor zweieinhalb Jahren durch Ihre Vermittlung erhalten und sind immer noch sehr glücklich mit ihr. Dass auch Nancy gerne bei uns ist, hat sie am Montag, den 23.06.14 bewiesen.

Ich war wie fast immer auch bei der Arbeit mit ihr unterwegs, ich musste eben am Hagener Hauptbahnhof etwas abgeben, das dauerte ca. eine Minute. Wie immer war Nancy in ihrer Hunde Box im Kofferraum und hatte es sich gemütlich gemacht. Eigentlich bleibt sie dort immer wartend liegen und beobachtet die Umgebung. Doch heute musste wohl etwas passiert sein, ich weiß nicht was.

Sie ist wohl mit ihrer Nase unter den Reißverschluss gegangen und hat sich so eine Öffnung geschaffen, aus der sie die Box verlassen konnte. Niemand hatte etwas beobachtet, lediglich wie sie davonlief.

Sie hat dann in dem dichtesten Berufsverkehr eine achtspurige Straße schräg überquert, mir wurde erzählt, dass sie da fast angefahren worden wäre. Sie war Richtung Arbeitsamt gelaufen, dort bin ich dann auch zuerst hingelaufen. Leider war sie weder in dem Gebäude oder Eingangsbereich, ich habe dann mindestens dreißig Minuten das gesamte Umfeld abgesucht und immer wieder gepfiffen, darauf hört sie eigentlich auch immer ! Sie war einfach wie vom Erdboden verschluckt.

Ich habe dann meine Tochter in der Schule angerufen, sie kam mit einigen Freundinnen und hat sich an der Suche beteiligt. Auch meine Frau hat ihre Arbeit sofort beendet, kein klarer Gedanke war mehr möglich !

Dann bin ich zu einer Polizeistation am Bahnhof gegangen, diese hat die Leitstelle informiert und eine Beschreibung durchgegeben. Nach kaum 5 Minuten war Nancy in einem Park gesehen worden, einen Kilometer von dem Anfangsort entfernt. Unsere Suche konzentrierte sich dann auf das Gebiet, aber irgendwie lief sie uns nicht über den Weg.

Dann musste ich beruflich eben nach Hohenlimburg, es ging nicht anders. Auf der Rückfahrt haben wir natürlich immer telefoniert, leider keine positive Nachricht.

Ich habe dann die Entscheidung getroffen eben einmal zu Hause nachzusehen, eigentlich quatsch, die Entfernung vom Bahnhof beträgt 3,5 Kilometer, sie ist diesen Weg noch nie gegangen, zu viel Verkehr, alles zu laut. Trotzdem, ich wollte mich beruhigen.

Parkplatz gesucht und gefunden und ausgestiegen. Sie erinnern sich vielleicht an die vielen Treppenstufen bei uns !?! Ich kam um die Ecke und Nancy stand auf der obersten Stufe !!! Als wir uns gegenseitig wahrnahmen und sahen, rannt sie die Treppe runter und ich die Treppe hoch. Wir flogen uns in die Arme / Pfoten und haben uns riesig gefreut. Nancy hatte das eigentlich unmögliche geschafft, sie musste ja noch drei große 4 -> 6-spurige Straßen überqueren und hat das ohne Verletzungen bewältigt.

Wir sind hier alle total stolz auf sie!!! Da war natürlich Glück dabei, aber auch der Beweis, dass sie ihr zu Hause wohl über Alles mag oder sogar liebt. Auch wenn das sehr aufregend und anstrengend gewesen ist, wir sind nochmals ein wenig enger zusammengerückt. Nancy gehört zu uns und wir zu ihr !

Ganz liebe und herzliche Grüße aus Hagen
Nancy, Gabi, Kristin und Jürgen Koberzin

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